Mehr als 57.000 Studierende und 50 neue Startups pro Jahr bringen Frische ins städtische Leben. Und in die Wirtschaft von Stadt und Region, wo wissensbasiert gearbeitet wird. Jung, frisch, forsch: Das alles verdankt Aachen seinen vier Hochschulen – die sich hier vorstellen.

RWTH Aachen University

Die RWTH hat sich klare Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2020 will sie, gemessen an der Qualität ihrer Absolventinnen und Absolventen, dem wissenschaftlichen Output und den Drittmitteln, die beste deutsche Technische Universität und eine der fünf besten Europas sein.

 

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bewirkte einen enormen Schub in der zielgerichteten Entwicklung der RWTH. Damit entfaltete sich eine große Dynamik, die unter anderem die Spitzenposition der Hochschule im Bereich der Forschung stärkt sowie in einer wachsenden Bautätigkeit und in umfassenden Maßnahmen zur Personalentwicklung deutlich wurde.

Die RWTH Aachen gehört mit ihren 260 Instituten in neun Fakultäten zu den führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Im Wintersemester 2015/16 sind 43.721 Studierende in 152 Studiengängen eingeschrieben, davon 7.904 internationale Studierende aus 125 Ländern. Die Ausbildung an der RWTH Aachen ist vor allem anwendungsorientiert. Die Absolventinnen und Absolventen sind deshalb in der Wirtschaft gefragte Nachwuchs- und Führungskräfte.

Im nationalen und internationalen Vergleich erreicht die RWTH immer wieder Spitzenpositionen. In den Rankings der WirtschaftsWoche steht sie im Jahr 2015 auf Platz 1 in den Naturwissenschaften, dem Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Seit Jahren ist die RWTH in allen technischen Fächern und den Naturwissenschaften unter den Top 3. Weltweit ist die Universität in Aachen im „QS World University Rankings by Subject” beste nicht-englischsprachige Universität im Maschinenbau mit Platz 12. Mit der Verausgabung von 143,5 Millionen Euro aus Forschungsmitteln der DFG steht sie in den Ingenieurwissenschaften erneut auf dem ersten Platz unter den deutschen Universitäten.

Studierende vor dem SuperC der RWTH Aachen (Foto: RWTH Aachen/Peter Winandy)

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FH Aachen

Mit über 13.000 Studierenden, jährlich fast 2000 Absolventinnen und Absolventen, zehn Fachbereichen, über 70 Studiengängen, neun In- und drei An-Instituten sowie vier Kompetenzplattformen gehört die FH Aachen mit den beiden Standorten Aachen und Jülich zu den größten und wichtigsten Fachhochschulen Deutschlands. Hier arbeiten rund 250 Professorinnen und Professoren sowie etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lehre, Forschung und Verwaltung.

 

Die FH Aachen bietet ihren Studierenden ein erstklassiges Studium in modernen und
zukunftsweisenden Berufen an. Das Studienangebot der Hochschule umfasst neben den klassischen MINT-Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik noch die Bereiche Wirtschaftswissenschaften und Gestaltung. Die mehr als 70 Bachelor- und Masterstudiengänge bieten neben dem Vollzeitstudium auch eine zunehmende Auswahl von marktgerechten dualen Studiengängen.

Die Lehre ist die Hauptaufgabe der Fachhochschule. Erklärtes Ziel ist es, die Studierenden optimal auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Den Studierenden wird eine enge persönliche Betreuung geboten, die einen intensiven Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Lehrenden ermöglicht. Durch die anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung werden die Studierenden auf die praktische berufliche Tätigkeit nach dem Studium optimal vorbereitet. Die FH Aachen ist eine der forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland. Die Kompetenzen liegen vor allem in den Zukunftsfeldern Energie, Mobilität und Life Sciences. Aktuelle Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein.

Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen KMU`s entwickeln Hochschule und Unternehmen gemeinsam Produkte und Methoden, die Wertschöpfung direkt vor Ort schaffen. Die FH Aachen bildet junge Frauen und Männer aus, die in den Unternehmen der Region Verantwortung übernehmen und die mit ihrem forschungsnahen Fach- und Methodenwissen einen Beitrag zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft leisten.

Der Ausbau der regionalen, nationalen und internationalen Vernetzung in Lehre und Forschung ist ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftspläne der FH Aachen, vor allem im Hinblick auf die euregionale Lage der Standorte Aachen und Jülich in direkter Nachbarschaft zu Belgien und den Niederlanden. Ein weiterer entscheidender Schritt ist das Angebot internationaler Studiengänge.

Unterrichtssprache ist Englisch, wodurch vermehrt internationale Studierende angesprochen werden. Besonders attraktiv sind in diesem Zusammenhang die Kooperationen mit zahlreichen und bedeutenden ausländischen Partnerhochschulen der FH Aachen.

Das Freshman Institut der FH Aachen bereitet Studierende aus aller Welt auf ein weiterführendes Studium in Deutschland vor. Durch intensive Vermittlung von sprachlichen und inhaltlichen Kompetenzen wird den Studierenden der nahtlose Übergang zu einem Bachelorstudiengang in Nordrhein-Westfalen ermöglicht.

Foto: FH Aachen/Arnd Gottschalk

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Hochschule für Musik und Tanz Köln – Standort Aachen

Im Herzen der Stadt, in direkter Nachbarschaft zum Theater Aachen, befindet sich der neugestaltete und umfassend sanierte Aachener Standort der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

Studierende und Lehrende finden hier optimale Bedingungen musikalischer Ausbildung vor: Akustisch isolierte Überäume, Unterrichtsräume für Kammermusik, Theorieräume mit entsprechender technischer Ausstattung, einen großen Orchesterprobensaal, ein Opernstudio, eine neue Bibliothek und ein Internetcafé für Studierende. Insbesondere der neue Konzertsaal erfreut sich bei Musikerinnen, Musikern und Publikum großer Beliebtheit, denn der Schritt an die Öffentlichkeit ist Bestandteil des Studiums: Mit mehr als 150 Konzerten und kulturellen Veranstaltungen im Jahr bereichern Studierende und Lehrende der Hochschule das abwechslungsreiche Kulturleben in Aachen und der Region.

Etwa 1800 junge Musikerinnen und Musiker studieren an den drei Standorten Aachen, Köln und Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die künstlerische Ausbildung von Instrumentalisten und Sängern stellt einen Schwerpunkt des Hochschulstandorts Aachen dar und ist durch eine langjährige und enge Verbindung zum Theater Aachen besonders praxisnah ausgerichtet: Neben regelmäßigen Verpflichtungen von Sängerinnen und Sängern für einzelne Opernproduktionen gibt es Orchester- und Bühnenpraktika. Besonders hervorzuheben ist die jährliche Produktion einer Oper am Theater Aachen, deren gesamtes Gesangsensemble und Orchester aus Studierenden aller Standorte der Hochschule für Musik und Tanz besteht.

Darüber hinaus sind die Studierenden regelmäßig konzertant bei weiteren Kooperationspartnern wie in den Räumen von Schloss Rahe, dem historischen Oktogon von De Kopermolen in Vaals und im Krönungssaal des Aachener Rathauses zu hören.

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Katholische Hochschule

Die Katholische Hochschule (KatHO/University of Applied Science) in Aachen ist eine von vier Abteilungen der KatHO NRW und die einzige Hochschule für „Soziale Arbeit“ in der Region. Sie befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude des Bauhaus-Architekten Rudolf Schwarz in zentraler Lage.

 

Die Hochschule bewegt sich zwischen regionaler Bezogenheit und internationaler Orientierung. Ausdruck tiefer Verwurzelung der Hochschule und ihrer Angehörigen mit der Stadt und der Euregio sind die zahlreichen engen Theorie-Praxis-Kontakte mit allen Institutionen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesens. Mit dem ZÄSKO (Zentrum für Ästhetik und Kommunikation) wurde in den vergangenen Jahren ein innovatives Netzwerk im Bereich künstlerisch-kultureller Praxis aufgebaut. Internationale Kooperationen mit Universitäten in der ganzen Welt (u.a. Niederlande, Belgien, Türkei, USA, Japan) ermöglichen den Studierenden Exkursionen und Auslandsstudium.

Der Bachelor Soziale Arbeit ist ein Vollzeitstudium und wird – bundesweit einmalig! – auch als Kompaktstudium für Frauen und Männer neben der Familientätigkeit angeboten. Eingebettet in die Disziplin Soziale Arbeit vermittelt das Studium interdisziplinäres Wissen und methodische Kompetenz für die vielfältigen Handlungsfelder der Sozialer Arbeit. Nach sechs Semestern erhalten die Studierenden ihren berufsqualifizierenden Hochschulabschluss Bachelor of Arts und zugleich die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in und Sozialpädagog*in.

Die Masterstudiengänge „mit den Schwerpunkten „Bildung und Teilhabe“ und „Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit“ sind forschungsorientiert ausgerichtet. In der Vielzahl der Forschungsschwerpunkte so z.B. Gender und Transkulturalität, Teilhabeforschung, Netzwerkforschung, Bildung und Diversity, Sucht- und Psychiatrieforschung, Geriatrische Versorgung und den Forschungsinstituten „Institut für Soziale Psychiatrie“ (igsp) und „Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung“ (DiSuP) werden Studierende und wissenschaftlicher Nachwuchs systematisch eingebunden. Fachspezifische Vertiefung bieten Weiterbildungsangebote wie „Pädagogische Kunsttherapie“ und „Kinderschutz-Fachkraft“, die berufsbegleitenden Master-Studiengänge „Kooperationsmanagement“ und „Ehe-, Familien und Lebensberatung“ sowie Fachtagungen und Praxis- und Begegnungstage.

Die KatHO in Aachen bietet ihren Studierenden ein umfangreiches Betreuungs- und Beratungsangebot in allen Studienphasen (psychologische Beratung, Rechtsberatung, Elternberatung). Der persönliche Charakter der Hochschule ermöglicht Studierenden eine gute Orientierung und sichert den unmittelbaren Kontakt zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Hochschule legt in ihrem Curriculum besonderen Wert auf einen intensiven Praxisbezug (integrierte Studienprojekte) sowie auf persönlichkeitsbildende Angebote. Im nationalen Vergleich rangiert die Abteilung Aachen der KatHO NRW seit vielen Jahren in Hochschulrankings auf den Spitzenplätzen.

Foto: KatHO NRW

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