Aachen und das All

In wenigen Tagen fliegt nach drei Jahren Pause wieder ein Deutscher ins All: der ehemalige Doktorand der RWTH Aachen Matthias Maurer.

Maurer promovierte von 1999 bis 2004 am Institut für Oberflächentechnik der RWTH Aachen und gewann für „Aluminiumschaum-Spritzschichtverbunde für den Leichtbau“ gleich mehrere Preise. Seitdem ist viel passiert. 2008 bewarb er sich erstmalig als Astronaut bei der Europäischen Weltraumorganisation, arbeitete ab 2010 als Support-Ingenieur der ESA, die European Space Agency, in Köln und wurde 2017 Teil des Europäischen Astronautenkorps. Und nun, nun geht es los, zur internationalen Raumstation ISS. Nur, dass es eben noch nicht losgeht…

Nach den Sternen greifen
Matthias Maurers erster Raumflug sollte eigentlich am 31. Oktober 2021 starten, musste aber aufgrund schlechter Wetterverhältnisse abgesagt werden. Bald soll das Warten aber ein Ende haben und Matthias Maurer greift im Rahmen der ISS-Mission „Cosmic Kiss“ an Bord der Crew Dragon sechs Monate lang nach den Sternen.

Aachen und das All sind scheinbar untrennbar miteinander verbunden: Es fliegen nicht nur regelmäßig Absolventen aus Aachen nach oben, unsere schöne Stadt kann man von dort sogar erkennen: Hans Schlegel, der Astronaut im Ruhestand, flog 2008 ins All und hat dabei Aachen erkannt. Wie?
Das seht ihr im Morgenmagazin des ZDF:  Warten auf den Start zur ISS – ZDFheute
 

05.11.2021